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PassengerGuard

Flugangst-Glossar: Begriffe rund ums Fliegen verständlich erklärt

Von Aviophobie über Kopfflug bis Turbulenzen — die wichtigsten Begriffe zu Flugangst, Panik und Behandlung, kurz und faktentreu erklärt, mit Links zu allen Details.

Glossar

Ein Flugangst-Glossar erklärt die zentralen Begriffe rund um die Angst vor dem Fliegen — von der Aviophobie über die kognitive Verhaltenstherapie bis zum Kopfflug. Jeder Eintrag ist kurz und eigenständig verständlich und verlinkt auf die Seite mit der ausführlichen Behandlung des Themas.

4-7-8-Atmung
Die 4-7-8-Atmung ist eine Atemtechnik, bei der man vier Sekunden einatmet, sieben Sekunden die Luft anhält und acht Sekunden langsam ausatmet. Die verlängerte Ausatmung aktiviert den beruhigenden Teil des Nervensystems und kann helfen, Anspannung im Flug zu senken.Atemtechniken gegen Flugangst
5-4-3-2-1-Methode (Grounding)
Die 5-4-3-2-1-Methode ist eine Erdungsübung (Grounding), bei der man nacheinander fünf sichtbare Dinge, vier fühlbare, drei hörbare, zwei riechbare und eine schmeckbare Sache bewusst wahrnimmt. Sie lenkt die Aufmerksamkeit aus der Angst zurück in den gegenwärtigen Moment.Soforthilfe bei Panik im Flug
Aviophobie (Flugangst)
Aviophobie ist der Fachbegriff für Flugangst — eine spezifische, situationsbezogene Angst, die gezielt vom Fliegen ausgelöst wird, etwa beim Boarding, beim Start oder bei Turbulenzen. Sie reicht von leichtem Unbehagen bis zu starker, das Fliegen vermeidender Angst.Ursachen, Symptome und Formen der Flugangst
Derealisation und Depersonalisation
Derealisation (die Umgebung wirkt unwirklich oder „wie hinter Glas") und Depersonalisation (das Gefühl, neben sich zu stehen) sind dissoziative Empfindungen, die bei starker Angst oder einer Panikattacke auftreten können. Sie sind unangenehm, aber ungefährlich und klingen wieder ab.Mehr zur Panikattacke und ihren Symptomen
Expositionstherapie (Konfrontation)
Die Expositionstherapie ist ein Kernbaustein der kognitiven Verhaltenstherapie: Man setzt sich der angstauslösenden Situation gezielt und schrittweise (graduiert) aus, statt sie zu vermeiden. So lernt das Nervensystem, dass die befürchtete Gefahr ausbleibt, und die Angst nimmt mit der Zeit ab (Habituation).Mehr zur Flugangst-Behandlung
Flugmodus / Offline-Nutzung
Der Flugmodus deaktiviert die Funkverbindungen des Smartphones und ist auf vielen Flügen vorgeschrieben. Die PassengerGuard-App ist so gebaut, dass Atemführungen, Erdungsübungen und beruhigende Audios nach dem Laden vollständig offline im Flugmodus funktionieren — ohne Internetverbindung.Mehr zur App und zur Offline-Nutzung
Habituation
Habituation bezeichnet die Gewöhnung an einen Reiz: Wird man einer angstauslösenden Situation wiederholt ausgesetzt, ohne dass die befürchtete Gefahr eintritt, schwächt sich die Angstreaktion mit der Zeit ab. Habituation ist der Wirkmechanismus hinter der Expositionstherapie.Mehr zum Überwinden der Flugangst
Kognitive Verhaltenstherapie (KVT)
Die kognitive Verhaltenstherapie (KVT) ist ein wissenschaftlich gut belegtes Psychotherapieverfahren bei Angststörungen. Sie verbindet die Arbeit an angstverstärkenden Gedanken mit konkreten Verhaltensübungen wie der Konfrontation. Das mentale Flugtraining von PassengerGuard orientiert sich an Prinzipien der KVT.Mehr zur App und zum mentalen Flugtraining
Kopfflug (Chairflying)
Der Kopfflug (englisch Chairflying) ist eine geführte mentale Flugsimulation: Man durchläuft einen Flug Schritt für Schritt in der Vorstellung — vom Boarding über den Start bis zur Landung. Diese gedankliche Konfrontation hilft, sich an angstauslösende Situationen zu gewöhnen, bevor man real fliegt.Mehr zum Kopfflug in der App
Panikattacke
Eine Panikattacke ist ein plötzlich auftretender, intensiver Angstanfall mit körperlichen Symptomen wie Herzrasen, Atemnot, Schwindel und Engegefühl. Sie fühlt sich bedrohlich an, ist medizinisch jedoch ungefährlich und klingt meist innerhalb von zehn bis zwanzig Minuten von selbst wieder ab.Soforthilfe bei Panikattacken im Flug
Ruhr-Universität Bochum (FBZ)
Das Forschungs- und Behandlungszentrum für psychische Gesundheit (FBZ) der Ruhr-Universität Bochum hat das PassengerGuard-Flugangst-Training unter PD Dr. André Wannemüller in einer Studie evaluiert und begleitet. Die Universität hat die App nicht mitentwickelt — die wissenschaftliche Begleitung betrifft die Bewertung der Methode.Mehr zur Studie der Ruhr-Universität Bochum
S3-Leitlinie
Die S3-Leitlinie zur Behandlung von Angststörungen ist die höchste Qualitätsstufe medizinischer Leitlinien in Deutschland: evidenz- und konsensbasiert, herausgegeben unter dem Dach der AWMF. Sie empfiehlt für spezifische Phobien wie die Flugangst die kognitive Verhaltenstherapie mit Konfrontation als Methode erster Wahl.Mehr zu den wissenschaftlichen Grundlagen
Soforthilfe
Soforthilfe bezeichnet Techniken für den akuten Angst- oder Panikmoment an Bord — etwa langsames Atmen, Erdungsübungen über die Sinne und beruhigende Gedanken. PassengerGuard bündelt diese Übungen geführt und offline nutzbar, damit sie auch in großer Höhe ohne Internet griffbereit sind.Mehr zur Soforthilfe an Bord
Spezifische Phobie
Eine spezifische Phobie ist eine ausgeprägte, anhaltende Angst vor einem klar umgrenzten Objekt oder einer Situation — bei der Flugangst das Fliegen. Sie gilt als behandlungsbedürftig, wenn die Angst deutlich übertrieben ist, zuverlässig auftritt und Alltag oder Beruf beeinträchtigt. Sie zählt zu den häufigsten Angststörungen.Wann Flugangst zur Phobie wird
Turbulenzen
Turbulenzen sind Luftbewegungen, die das Flugzeug ruckeln oder absacken lassen. Sie sind für moderne Verkehrsflugzeuge, die für weit höhere Belastungen ausgelegt sind, ungefährlich, lösen aber häufig Flugangst aus. Anschnallen genügt als Schutz; das Gefühl der Gefahr entsteht im Kopf, nicht aus realem Risiko.Tipps für entspanntes Fliegen bei Turbulenzen

Bereit, Ihre Flugangst anzugehen?

PassengerGuard begleitet Sie mit mentalem Flugtraining und Soforthilfe — wissenschaftlich begleitet von der Ruhr-Universität Bochum, auch offline im Flugmodus.

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